Die Instrumente

 

Im Posaunenchor werden D (Bach) - Trompeten und B - Trompeten mit Zylinder und Pumpventilen gespielt. Daneben kommen Quartventilzugposaunen in B, Es - Alt Zugposaunen, Tenorposaunen sowie drei- und vierventilige B - Tuben zum Einsatz. Zur Promenaden- und Unterhaltungsmusik setzt der Chor neben großer / kleiner Trommel mit Becken auch ein modernes Tanzmusikschlagzeug ein.

 

Holzblasinstrumente

Der Name „Holzblasinstrument“ ist nicht kennzeichnend für das Material des Instruments, denn es gibt z.B. Querflöten aus Elfenbein, Metall oder Glas. Die frühgeschichtlichen Flöten wurden auch oft aus Knochen, horn oder Ton gemacht.

Ein entscheidendes Kennzeichen der Holzblasinstrumente ist, dass es sich um Griffloch- bzw. Klappen – Instrumente mit relativ einfacher Bauweise handelt. Sind alle Löcher bzw. klappen verschlossen, erklingt der Grundton, welcher durch die Länge des Instrumentes festgelegt ist.

  

Labial – Instrumente = Lippen – Instrumente

Bei den Labial - oder Flöteninstrumenten entsteht der sogenannte Schneideton dadurch, dass der Luftstrom an einer Kante geteilt / geschnitten wird. Nur ein Teil der Luft gelangt so in das Instrument und bringt die dortige Luftsäule zur Schwingung. Man unterscheidet nach Art des Mundstücks und der Anblastechnik zwei Gruppen:

 

Schnabel – Instrumente

Der Atem wird indirekt über ein Mundstück auf die Schneidekante geleitet, der Ton ist kaum modellierbar. Ein Beispiel eines solchen Instrumentes ist die Blockflöte.

 

Blasloch – Instrument

Die Lippen sind unmittelbar an der Schneidekante, so ist eine reiche Tonmodulation möglich. Ein Beispiel hierfür ist die

Querflöte:       Seit dem Mittelalter in Europa bekannt, erhielt die Querflöte ihre
                       heutige Form durch th. Boehm ab 1832. Die Querflöte ist als
                       einziges Holzblasinstrument in Sinfonieorchestern vertreten.

    

 

Rohrblatt – Instrumente = Zungen – Instrumente

 

Hauchdünne Holzlamellen, sogenannte Zungen, verschließen in zwei verschiedenen Bautypen den Luftstrom zwischen Lippen und Instrument.

 

Doppelrohrblatt – Instrumente

Bei diesen Instrumenten besteht das Mundstück aus zwei hauchdünnen Holzlamellen, welche gegeneinander schlagen (Gegenschlag – Zunge). Beispiel hierfür ist die Oboe.

 

Einzelrohrblatt – Instrumente

Bei dieser Art der Instrumente ist eine hauchdünne Holzlamelle auf einem Schnabelmundstück mittels Schnurr oder Metallring befestigt (Aufschlag – Zunge). Beispiele hierfür:

Klarinette:       Seit 1700 mit Klappen versehenes Grifflochinstrument. Die 
   meistgespielte Klarinette ist das in B gestimmte Tenorinstrument.

Saxophon:       Adolphe Sax, ein belgischer Instrumentenbauer, kombinierte 1840 das
   Klarinettenmundstück mit einem charakteristisch gewundenen
   Messingkorpus. Durch Material sowie die weite Mensur entsteht der
   spezielle klang. In Musikvereinen werden fast ausschließlich das
   Alt – Saxophon in Es und das Tenor – Saxophon in B verwendet. 
   Seltener ist das Bariton – Saxophon und das  in gerader Form gebaute
   Sopran – Saxophon, welches nur für spezielle Fälle eingesetzt wird.